echolot

Wie Schallwellen, die eine unbekannte, unsichtbare Landschaft abtasten, entstehen Bilder durch die Wellen von Licht. Nach einem alles vernichtenden Ereignis erkunden sie einen fremden, abgrundtiefen Ort. Sie versuchen, den Riss der geteilten Zeit zu überwinden und zeichnen Wege und Stationen dabei auf – Splitter eines Ganzen, das es nicht mehr gibt, gefühlte Zeiträume, die nicht vergehen dürfen.

Fotografien unterschiedlicher Kameras (darunter Lochkameras mit extrem langen Belichtungszeiten) visualisieren Zeit als subjektiv wahrgenommene Größe. Sie laden ein, die eigene Wahrnehmung von Zeit zu reflektieren.

 

Im Rahmen der Gemeinschaftsausstellung double vision von Birgit Hampel und Gabriele Kuhlewind.

Die Arbeiten der beiden Fotografinnen umkreisen persönliche Themen von Vergänglichkeit und Verlusterfahrung. Ihre subjektiven Bildwelten verbinden unterschiedliches, aber dennoch verwandtes Erleben und Beobachten.

7.– 15. März 2026
Vernissage am 6. März 2026 ab 19:00

Fotoatelier am Schönen Berg – FASB.
Mansteinstr. 16, 10783 Berlin